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Platz 4 für die DANAS

22.01.2016

Am Ende bleibt für die Danas der undankbare vierte Platz über.

Eine Woche nach dem Gold-Erfolg der HONAMAS wollte die Damen Nationalmannschaft in Minsk, Weißrussland, nachziehen.

Im ersten Gruppenspiel stand dann direkt der Gastgeber auf dem Spielplan. Nach einem frühen Führungstreffer der Weißrussinnen stellten diese sich mit kompletter Mannschaft tief in den eigenen Kreis, was ein Durchkommen für die DANAS sehr schwer machte. Durch eine Kurze Ecke konnte die Deutsche Nationalmannschaft ausgleichen, jedoch fingen sie sich immer wieder gefährliche Konter der Damen aus Weißrussland ein. So stand es auch bis kurz vor Schluss 1:4 aus deutscher Sicht. Durch die künstliche Überzahl schaffte es das Team von Trainer Pasarakonda nochmals auf 3:4 ran zu kommen, für einen Punktgewinn reichte es aber nicht mehr.

Das zweite Spiel gegen die Damen aus Österreich war lange Zeit sehr offen. Beide Teams konnte diverse Kreisszenen für sich verbuchen, jedoch konnte sich niemand absetzen. So gingen die Damen aus Deutschland und Österreich mit einem Remis in die Halbzeitpause. Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Deutschen Damen dann ihre entscheidenen starken 5 Minuten. Erst traf Roda Müller-Wieland, 4 Minuten später erhöhte die junge Mülheimerin Theresa Martin Pelegrina auf den 2:0 Endstand. 

Im frühen Samstagmorgen Spiel ging es für die DANAS um den Einzug in das Halbfinale der EM. Gegen eine starke Mannschaft aus der Ukraine war das Spiel sehr lange offen. Keinem Team gelang der wichtige Führungstreffer, sodass es bis in die Schlussphase 0:0 Unentschieden stand. Kurz vor Schluss gelang den Deutschen dann doch der Siegtreffer durch Julia Meffert. 

Im Halbfinale kam es dann zu "der" Hockeypaarung schlecht hin. Deutschland gegen Holland, das ewige Duell. Das lange Zeit sehr ausgeglichene Spiel konnten die Damen aus den Niederlanden dann aber in Hälfte Zwei doch für sich entscheiden und ziehen so ins Halbfinale der Hallen-Eruopameisterschaft ein.

Im Spiel um Platz 3 hatten sich die DANAS dann noch einiges vorgenommen. Wenigstens das Treppchen sollte es werden um die Hallen Europameisterschaft versöhnlich abzuschließen. Am Ende verpassten sie diesen "kleinen" Traum denkbar knapp. Mit 6:5 mussten sie sich gegen Gastgeber Weißrussland geschlagen geben und beenden das Turnier auf dem etwas undankbaren vierten Platz.

Dennoch kann das junge Team einige positive Eindrücke aus dem Turnier ziehen. Am Ende das Tages waren es nicht die schlechten Leistungen, ganz im Gegenteil. Die noch unerfahrene Mannschaft zeigte größtenteils gutes Hallenhockey, am Ende verließ sie jedoch häufiger das Glück.

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